Seit 2025 muss jeder Versorger einen dynamischen Tarif anbieten. Die Preise starten bei rund 17 Cent. Aber der Durchschnitt ist nicht, was du zahlst.
Statt eines festen Arbeitspreises zahlst du den Stundenpreis der Strombörse (EPEX Spot) plus Netzentgelte, Steuern, Umlagen und eine Anbietermarge. Laut strom-report macht der Börsenanteil etwa 40 % des Endpreises aus. Der Preis wird täglich für den Folgetag veröffentlicht. Mittags bei viel Sonne ist Strom oft sehr billig, an Winterabenden teuer – manchmal sehr teuer.
Du brauchst ein intelligentes Messsystem, das den Verbrauch viertelstündlich erfasst. Ohne Smart Meter kein dynamischer Tarif. Der Einbau kostet eine jährliche Gebühr und dauert je nach Netzbetreiber Wochen bis Monate.
| Profil | Lohnt sich? |
|---|---|
| E-Auto, nachts laden | Ja – Ladezeit auf günstige Stunden legen |
| Wärmepumpe mit Pufferspeicher | Ja – Heizen in Billigstunden vorziehen |
| PV mit Speicher | Oft ja – Speicher aus dem Netz laden, wenn günstig |
| Homeoffice, Verbrauch tagsüber | Teils – mittags oft günstig, Winterabende teuer |
| Normaler Haushalt ohne steuerbare Geräte | Eher nein – kaum Verlagerungspotenzial, volles Preisrisiko |
Dynamische Tarife sind ein Werkzeug für Menschen mit steuerbaren Großverbrauchern. Für alle anderen bleibt der Festpreis-Tarif mit 12 Monaten Preisgarantie die bessere Wahl – zumindest, bis Smart Meter und Automatisierung Standard sind.
Postleitzahl + Jahresverbrauch eingeben, Filter wie in diesem Ratgeber setzen, Tarif wählen. Der neue Anbieter kündigt für dich.
Jetzt Tarife vergleichen →Claudia BüchlerOnline-Business-Mentorin & Marketingstrategin. Ich zeige Selbstständigen, wie sie ein Online-Business aufbauen, das planbar Kunden gewinnt – und wie sie ihre Fixkosten im Homeoffice im Griff behalten. Strom ist einer davon.