Selbst erzeugter Strom ist der günstigste Strom. Aber nicht jede Anlage rechnet sich, und der Reststrom aus dem Netz braucht trotzdem einen guten Tarif.
Ein Steckersolargerät („Balkonkraftwerk“) speist direkt in deine Wohnungssteckdose ein und deckt die Grundlast – Kühlschrank, Router, Standby, Homeoffice-Laptop. Der regionale Versorger WEMAG schreibt, ein 600-Watt-Balkonkraftwerk könne „große Teile des Verbrauchs direkt abdecken“. Seit dem Solarpaket I sind bis 800 Watt Wechselrichterleistung erlaubt, die Anmeldung läuft vereinfacht über das Marktstammdatenregister, und Vermieter dürfen die Anlage nur noch aus wichtigem Grund verweigern.
Für Eigentümer. Die Anlage rechnet sich über den Eigenverbrauch (jede selbst genutzte kWh spart den vollen Netzpreis) und die Einspeisevergütung für den Überschuss (deutlich niedriger als der Bezugspreis). Faustregeln: Je höher der Eigenverbrauchsanteil, desto besser die Rendite. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch, kostet aber – ob er sich lohnt, hängt von Preisen und Verbrauchsprofil ab. Dazu gehört immer ein individuelles Angebot; pauschale Zahlen sind unseriös.
Postleitzahl + Jahresverbrauch eingeben, Filter wie in diesem Ratgeber setzen, Tarif wählen. Der neue Anbieter kündigt für dich.
Jetzt Tarife vergleichen →Claudia BüchlerOnline-Business-Mentorin & Marketingstrategin. Ich zeige Selbstständigen, wie sie ein Online-Business aufbauen, das planbar Kunden gewinnt – und wie sie ihre Fixkosten im Homeoffice im Griff behalten. Strom ist einer davon.