Bestandskunden zahlen im Bundesdurchschnitt rund 31 Cent pro Kilowattstunde – neue Kunden bekommen Stromtarife ab 19 Cent. Das ist kein Zufall: Energieversorger rechnen damit, dass du deinen Stromvertrag nie wechselst. Mit unserem Stromsparen-Ratgeber erfährst du, wie der Stromanbieterwechsel wirklich abläuft, welche Kündigungsfrist du einhalten musst und wie du mit einem Stromvergleich hunderte Euro pro Jahr sparen kannst – ohne in die Bonusfalle zu laufen. In nur 5 Minuten zu niedrigeren Stromkosten.
Kostenfreien Strom-Check starten →Tarifrechner von CHECK24 – er wird erst geladen, wenn du unten klickst. Vorher werden keine Daten übertragen.
powered by TARIFCHECK24 GmbH
Mit dem Klick lädst du den Rechner von CHECK24. Dabei wird deine IP-Adresse an CHECK24 übertragen. Bei Vertragsabschluss erhalten wir eine Provision; für dich bleibt der Vergleich kostenfrei. Mehr im Datenschutz.
Viele Menschen wissen nicht, dass sie beim Stromsparen nur eine Entscheidung treffen müssen: den Stromanbieter wechseln. Das senkt die Stromkosten sofort, ohne dass man den Stromverbrauch ändern muss. Hier sind die Fakten: Grundversorgung ist teuer, Neukunden-Stromtarife sind günstig, und der Wechsel dauert fünf Minuten.
Verwandte Suchbegriffe: günstige stromanbieter, stromgünstig, strom günstig, strombillig. Alle diese Faktoren spielen eine Rolle bei der Wahl deines optimalen Stromtarifs.
Die Spanne zwischen dem, was Bestandskunden zahlen, und dem, was neue Kunden bekommen, ist der Grund, warum sich ein Stromanbieterwechsel fast immer lohnt – und warum du dabei spürbar sparen kannst.
Quelle: strom-report.com, Stromvergleich September 2026; Stiftung Warentest (Erhebung 2025: ø ca. 35 ct, Neukunden unter 30 ct). Werte variieren je nach Netzgebiet und Verbrauch.
Nicht jeder muss sofort wechseln. Aber wenn einer dieser fünf Punkte auf dich zutrifft, lohnt es sich, einen neuen Tarif zu finden – der Vergleich der aktuellen Stromtarife lohnt dann fast immer.
Dein Stromverbrauch in kWh steht auf der letzten Jahresabrechnung. Ohne diesen Wert ist jeder Vergleich eine Schätzung – und du zahlst am Ende für einen Tarif, der nicht zu deinem Stromverbrauch passt. Je genauer du deinen Stromverbrauch kennst, desto mehr kannst du sparen.
| Haushalt | Wohnung | Haus | Mit Homeoffice | Jahreskosten bei 31 ct |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 1.300–1.500 kWh | 2.000–2.500 kWh | +300–500 kWh | ca. 400–465 € |
| 2 Personen | 2.000–2.500 kWh | 3.000–3.500 kWh | +300–500 kWh | ca. 620–775 € |
| 3 Personen | 3.000–3.500 kWh | 3.800–4.500 kWh | +300–500 kWh | ca. 930–1.085 € |
| 4 Personen | 4.000–4.250 kWh | 4.500–5.000 kWh | +300–500 kWh | ca. 1.240–1.320 € |
Richtwerte ohne elektrische Warmwasserbereitung. Durchlauferhitzer, Wärmepumpe oder E-Auto erhöhen den Stromverbrauch deutlich – dann gehören sie separat in die Rechnung.
Vier Punkte entscheiden darüber, ob du in einem Jahr wieder zu viel zahlst: Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist, Preisgarantie und Sonderkündigungsrecht. Prüfe sie, bevor du einen neuen Stromvertrag abschließt.
Zwölf Monate sind der richtige Wert. Kürzere Laufzeiten sind meist teurer und bieten keinen Preisschutz. Wer einen neuen Vertrag sucht, sollte hier zuerst hinschauen. Bei 24 Monaten bindest du dich an einen Preis, der in der Zwischenzeit fallen kann. Nach der Erstlaufzeit sollte sich der Vertrag nur auf unbestimmte Zeit verlängern – nicht automatisch um ein weiteres Jahr.
Bei Stromverträgen, die ab dem 1. März 2022 geschlossen wurden, darf die Kündigungsfrist höchstens vier Wochen betragen. Ältere Verträge dürfen bis zu drei Monate vorsehen – das steht in den AGB. Aus der Grundversorgung kannst du jederzeit mit zwei Wochen kündigen.
Eine eingeschränkte Preisgarantie sichert nur den Energieanteil ab; Netzentgelte, Steuern und Umlagen dürfen trotzdem steigen. Eine vollständige Preisgarantie schützt alles außer Steueränderungen. Sie sollte die gesamte Erstlaufzeit abdecken, also mindestens zwölf Monate.
Erhöht dein Stromanbieter die Preise, darfst du außerordentlich kündigen und einen neuen Anbieter finden. Das gilt auch bei einer Preissenkung, weil sich die Vertragsbedingungen ändern. Die genaue Frist steht im Preisänderungsschreiben. Achtung bei Bonustarifen: Wer vorzeitig kündigt, verliert bei vielen Anbietern den Bonus.
Stromtarife vergleichen heißt nicht, den billigsten zu finden, sondern den, der über zwölf Monate am wenigsten kostet. Diese Reihenfolge führt zuverlässig dorthin.
Beim Stromanbieterwechsel tauchen immer dieselben Begriffe auf. Wer sie kennt, erkennt einen guten Stromtarif in zwei Minuten, findet schneller das passende Angebot – und weiß, wo er wirklich sparen kann.
| Begriff | Was er bedeutet | Worauf du achtest |
|---|---|---|
| Vertragslaufzeit | Die Zeit, für die du dich beim Stromanbieterwechsel bindest. Sie beginnt mit dem Lieferbeginn, nicht mit dem Vertragsabschluss. | Zwölf Monate. Eine längere Vertragslaufzeit lohnt sich nur bei sehr günstigen Stromtarifen mit vollständiger Preisgarantie. |
| Kündigungsfrist | Die Frist, die du beim Kündigen einhalten musst. Bei neuen Verträgen ab März 2022 höchstens vier Wochen. | Kurze Kündigungsfrist bevorzugen. Bei alten Verträgen die Kündigungsfrist in den AGB prüfen – dort sind bis zu drei Monate erlaubt. |
| Grundpreis | Fester Betrag pro Monat, unabhängig vom Stromverbrauch. | Bei niedrigem Stromverbrauch besonders wichtig – hier entscheidet der Grundpreis, wie viel du am Ende sparen kannst. |
| Arbeitspreis | Preis je verbrauchter Kilowattstunde, angegeben in Cent pro kWh. | Bei hohem Stromverbrauch der entscheidende Wert. Multipliziere ihn mit deinem Jahresverbrauch in kWh. |
| Preisgarantie | Zusage, dass bestimmte Preisbestandteile über einen Zeitraum stabil bleiben. | Sie sollte die komplette Vertragslaufzeit abdecken. „Eingeschränkt“ heißt: Nur der Energieanteil ist geschützt. |
| Neukundenbonus | Einmaliger Rabatt für neue Kundinnen und Kunden, meist nach zwölf Monaten Belieferung. | Nur mitnehmen, wenn du jedes Jahr neu vergleichst. Sonst zahlst du im zweiten Jahr drauf. |
| Grundversorgung | Der Standardtarif deines örtlichen Versorgers, wenn du nie gewechselt hast. | Fast immer der teuerste Tarif. Kündigen ist hier jederzeit mit zwei Wochen möglich – ohne lange Kündigungsfrist. |
| Sonderkündigungsrecht | Recht, außerhalb der normalen Kündigungsfrist zu kündigen, wenn der Anbieter die Preise ändert. | Gilt auch bei Preissenkungen. Der beste Moment für einen neuen Stromanbieterwechsel. |
| MaLo-ID und Zählernummer | Kennungen deines Stromzählers, beide auf der Jahresabrechnung. | Beim Stromanbieterwechsel angeben – das beschleunigt den Wechsel um Tage. |
Portale zeigen standardmäßig Tarife inklusive Neukundenbonus. Der gilt nur im ersten Jahr – danach zahlst du den vollen, oft überdurchschnittlichen Preis. Filter „Bonus ausblenden“ setzen.
Die Bonusfalle verstehen →„Preisgarantie“ heißt oft nur: Garantie auf einen Teil des Preises. Netzentgelte und Umlagen dürfen trotzdem steigen. Achte auf „eingeschränkte“ vs. „vollständige“ Preisgarantie über 12 Monate.
7 wichtige Prüfpunkte für Billigstrom →Die Standard-Sortierung ist keine Preis-Sortierung. Oben stehen beworbene „Null-Platzierungen“. Stelle auf „günstigster Preis“ um – erst dann siehst du die echte Reihenfolge.
Filter-Anleitung →Alles, was Check24, Verivox und Stiftung Warentest erklären – zusammengefasst in einem Ratgeber, mit klarer Empfehlung und ohne Portal-Interesse. Hier findest du zu jeder Frage rund um Strom und Gas die passende Antwort – und die Hinweise, die du in den Portalen selbst nicht findest.
Warum die Standard-Sortierung der Portale dich Geld kostet – und welche 5 Filter du vor dem Klick setzen musst.
Vergleich richtig einstellen →Schritt für Schritt: Unterlagen, Fristen, Sonderkündigungsrecht und was passiert, wenn der Wechsel scheitert.
Wechsel Schritt für Schritt →568 € Bonus klingt gut. Warum er im zweiten Jahr verschwindet, wann er gar nicht ausgezahlt wird – und wie du ihn trotzdem nutzt.
Bonusfalle verstehen →Grundversorgung 31 ct, Neukunden ab 19 ct: Wer zahlt zu viel? Woraus sich der Preis zusammensetzt.
Strompreis-Report 2026 →Der günstigste Tarif ist selten der beste. Die 7 Prüfpunkte, bevor du unterschreibst.
7 wichtige Prüfpunkte für Billigstrom →Grüner Strom Label, ok-power oder nur ein Herkunftsnachweis? So erkennst du echten Ökostrom – meist ohne Aufpreis.
Ökostrom-Label erkennen →Was eine Ladung wirklich kostet, welcher Stromtarif fürs E-Auto passt und ob du eine Wallbox brauchst.
Autostrom fürs E-Auto →Was ein Balkonkraftwerk wirklich bringt, was sich bei PV lohnt und welcher Stromtarif dazu passt.
Solarstrom & Balkonkraftwerk →Stundenpreise von der Börse ab 17 ct: Für wen es sich lohnt – und für wen es ein Risiko ist.
Dynamische Tarife prüfen →Die Verbraucher, die wirklich ins Gewicht fallen – und was du sofort ändern kannst.
Stromspar-Tipps ansehen →Wer aus dem Homeoffice arbeitet, verbraucht mehr Strom als früher – und arbeitet gleichzeitig mit KI-Tools, deren Energiehunger in Rechenzentren explodiert. Beides ist Thema in unserem Ratgeber-Blog: was du selbst beeinflusst, was nicht, und wie du beim Vergleichen von Strom und Gas neuen Spielraum findest.
945 TWh bis 2030: Rechenzentren verdoppeln ihren Verbrauch. Was auf deiner Rechnung landet – und was nicht.
KI-Stromverbrauch nachlesen →Laptop statt Desktop spart über 80 € im Jahr. Plus: Homeoffice-Pauschale und der richtige Tarif für Vielarbeiter.
Homeoffice-Stromkosten berechnen →Beide Portale, gleiche Falle: die Voreinstellungen. Was Stiftung Warentest empfiehlt und wie du beide richtig nutzt.
Portalvergleich Check24 vs. Verivox →In der Regel 2 bis 6 Wochen, abhängig von der Kündigungsfrist deines alten Vertrags. Den Papierkram übernimmt der neue Anbieter. Seit 2025 muss der technische Wechsel innerhalb von 24 Stunden möglich sein – die Vertragslaufzeit bleibt trotzdem zu beachten.
Nein. Die Versorgung ist gesetzlich garantiert. Scheitert ein Wechsel, fällst du in die Grundversorgung deines örtlichen Versorgers – laut Bundesnetzagentur in die reguläre Grundversorgung, nicht in die teurere Ersatzversorgung.
Postleitzahl und Jahresverbrauch in kWh. Für den Abschluss: Zählernummer und Marktlokations-ID (MaLo-ID) von der letzten Abrechnung, sowie den Namen des bisherigen Anbieters.
Nein. Vergleich und Wechsel sind für dich kostenfrei. Die Portale werden vom neuen Anbieter bezahlt – auch über unsere Partnerlinks.
In der Regel nicht. Ökostromtarife liegen häufig auf dem Niveau konventioneller Tarife oder darunter. Entscheidend ist, ob es „echter“ Ökostrom mit Siegel ist oder nur ein Herkunftsnachweis. Mehr dazu.
Normalerweise nicht. Der neue Anbieter übernimmt die Kündigung, wenn du beim Abschluss das entsprechende Häkchen setzt. Kündige nicht zusätzlich selbst – zwei Kündigungen zum gleichen Termin führen regelmäßig zu Verzögerungen beim Wechsel.
Bei Verträgen ab dem 1. März 2022 höchstens vier Wochen. Ältere Verträge können bis zu drei Monate Kündigungsfrist und eine automatische Verlängerung um zwölf Monate vorsehen – das steht in den AGB deines Anbieters. Die Grundversorgung ist jederzeit mit zwei Wochen kündbar.
Sie legt fest, welche Preisbestandteile für eine bestimmte Zeit unverändert bleiben. Eine eingeschränkte Preisgarantie sichert nur den Energieanteil, eine vollständige alles außer Steuern. Achte darauf, dass die Preisgarantie mindestens so lange gilt wie die Vertragslaufzeit.
Er steht als Jahresverbrauch in kWh auf deiner letzten Jahresabrechnung. Hast du sie nicht zur Hand, hilft die Verbrauchstabelle weiter oben als Richtwert. Gib den Wert im Vergleich möglichst genau an – bei Bonustarifen kann ein zu hoch geschätzter Verbrauch dazu führen, dass der Bonus anteilig gekürzt wird.
Du wirst automatisch vom Grundversorger beliefert (Ersatzversorgung, bis zu 3 Monate). Danach solltest du erneut wechseln – die Ersatzversorgung ist meist teuer.
Der Wechsel selbst kostet dich nichts und dauert wenige Minuten. Die Kündigung beim alten Anbieter übernimmt der neue. Halte deinen Jahresverbrauch aus der letzten Abrechnung bereit.
Tarife ansehen →Mit KI erstellt, redaktionell geprüft. Zahlen aus den Quellen oben. Wie wir arbeiten