Eine Übersicht für alle gängigen Akkugrößen. Die Werte gelten für eine Ladung von 10 auf 80 Prozent, inklusive rund 10 Prozent Ladeverluste.
Angaben in Stunden, gerundet. Grundlage: 70 Prozent der Akkukapazität plus 10 Prozent Ladeverluste.
| Akku | Schuko 2,3 kW | 3,7 kW | 7,4 kW | 11 kW | 22 kW | 50 kW DC |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 20 kWh | 6,7 | 4,2 | 2,1 | 1,4 | 0,7 | 0,3 |
| 30 kWh | 10,0 | 6,2 | 3,1 | 2,1 | 1,1 | 0,5 |
| 40 kWh | 13,4 | 8,3 | 4,2 | 2,8 | 1,4 | 0,6 |
| 50 kWh | 16,7 | 10,4 | 5,2 | 3,5 | 1,8 | 0,8 |
| 60 kWh | 20,1 | 12,5 | 6,2 | 4,2 | 2,1 | 0,9 |
| 70 kWh | 23,4 | 14,6 | 7,3 | 4,9 | 2,4 | 1,1 |
| 80 kWh | 26,8 | 16,6 | 8,3 | 5,6 | 2,8 | 1,2 |
| 90 kWh | 30,1 | 18,7 | 9,4 | 6,3 | 3,1 | 1,4 |
| 100 kWh | 33,5 | 20,8 | 10,4 | 7,0 | 3,5 | 1,5 |
Dann multiplizierst du die Werte oben mit 1,43 – und musst bei Gleichstrom zusätzlich einrechnen, dass die Ladeleistung oberhalb von 80 Prozent stark absinkt. An einer 50-kW-Säule dauert der Sprung von 80 auf 100 Prozent bei einem 60-kWh-Akku oft länger als von 10 auf 50.
Die Werte sind rechnerische Obergrenzen für die genannte Ladeleistung. Drei Dinge weichen in der Praxis ab: Dein Auto begrenzt die Wechselstromleistung eventuell auf 11 kW, ein kalter Akku nimmt weniger auf, und ein Lastmanagement im Haus kann die Wallbox drosseln. Wie diese Faktoren wirken, erklärt die Seite zur Ladezeit.
Szenario 1: Pendlerin, 40 km am Tag, Wallbox 11 kW. Nachzuladen sind rund 8 Kilowattstunden. Die Wallbox braucht dafür etwa 45 Minuten. Das Auto steht zwölf Stunden in der Garage – die Ladeleistung ist völlig unkritisch. Entscheidend ist hier ausschließlich der Arbeitspreis des Tarifs.
Szenario 2: Familie, 250 km Wochenendtour, keine Wallbox. Nachzuladen sind rund 50 Kilowattstunden. An der Haushaltssteckdose dauert das über 24 Stunden. Hier ergibt ein Zwischenstopp an einer DC-Säule Sinn – oder man verteilt das Laden über zwei Nächte.
Szenario 3: Vielfahrer, 200 km täglich. Rund 40 Kilowattstunden pro Tag. Selbst die 11-kW-Wallbox braucht dafür etwa vier Stunden – machbar über Nacht, aber ohne Puffer. Wer so fährt, sollte über einen dynamischen Tarif nachdenken, weil bei diesem Verbrauch schon ein Cent Preisunterschied im Jahr spürbar wird.
Beim Laden entsteht Wärme, und das Bordladegerät arbeitet nicht verlustfrei. Je nach Fahrzeug und Ladeleistung liegen die Verluste etwa zwischen 10 und 15 Prozent, an der Haushaltssteckdose eher am oberen Rand. Diese Kilowattstunden zahlst du mit, sie kommen aber nicht im Akku an.
Für die meisten Haushalte 11 kW. Damit ist ein üblicher Akku über Nacht voll, und der Netzbetreiber muss die Anlage nur anmelden, nicht genehmigen. 22 kW lohnen nur, wenn das Fahrzeug es kann und der Hausanschluss es hergibt.
Trag deinen Verbrauch ein und stell die Filter so, wie es dieser Ratgeber empfiehlt. Dann siehst du die echte Preisreihenfolge. Trag deinen Gesamtverbrauch ein, nicht nur den Haushaltsanteil.
Preisvergleich starten →Stand: September 2026. Die Werte sind rechnerische Richtgrößen bei 10 Prozent Ladeverlust. Dein Fahrzeug kann abweichen.
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Claudia BüchlerOnline-Business-Mentorin. Mehr über die Redaktion